Schwule Opfer – schwule Selbstverteidiger

19 Jun

Nehmen die Attacken islamistischer Terroristen in der westlichen Welt nun schon dieselbe Regelmäßigkeit an wie Anschläge in Kriegs- und Krisengebieten? Wenn auch noch nicht dieselbe Frequenz erreicht ist, so werden die Intervalle zumindest gefühlt immer kürzer und es kommt immer eine weitere Gruppe hinzu, der das humanistische Denken Gleichheit und Gleichberechtigung zugesteht, die aber von der kruden Ideologie der Terroristen entweder als minderwertig (Frauen) oder lebensunwert (Schwule) angesehen werden. Einen expliziten Großangriff auf die Würde (und den Besitz) von Frauen hatten wir zum Jahreswechsel in Köln, nun erfolgte ein Großangriff auf Homosexuelle in den USA. Am 12.Juni 2016 wurden in einem Schwulenclub mit Namen „Pulse“ in Orlando/Florida 49 Menschen getötet und 53 verletzt. Von einem muslimischen Amerikaner afghanischer Herkunft, der zwar nicht zum IS gehörte, sich aber zu diesem bekannte und dessen Hass auf Schwule ihn dazu brachte, möglichst viele Menschen in diesem Club zu erschießen.

Die amerikanischen Liberals nutzten das Attentat wieder einmal, um den Waffen, den amerikanischen Waffengesetzen die Schuld zu geben.

Konservative ereiferten sich darüber, dass die Liberals nicht aussprechen wollten, was jeder wusste: Die Tat hatte einen islamistischen Hintergrund, ob der Täter nun dem IS angehörte oder nicht. Interessant ist hierbei, dass es unter den Konservativen genug Leute gibt, die der Homosexualität wenig Sympathie entgegen bringen, oft im christlichen Amerika ebenso aus religiösen Gründen, im diesen Falle christlichen. Aber dennoch hält es von diesen wohl kaum einer für gerechtfertigt, sie deswegen umbringen zu dürfen oder zu müssen. Und letztlich besteht bei diesen dann doch noch mehr Toleranz Homosexuellen gegenüber als Islamisten oder gar Muslimen im Allgemeinen. Die Linke bzw. die Liberals haben es da schwerer: Einerseits ist man pro Homosexualität, andererseits pro „andere Ethnien und Religionen“ in einem Maße, dass man selbst deren offensichtliche Verbrechen und Verstöße gegen den westlichen Humanismus entschuldigt, abwiegelt, relativiert. In letzter Zeit gewinnt man also bei jenen den Eindruck, dass also Multi-Kulti höher bewertet wird als unsere westlichen, erkämpften Frauen- und Homosexuellenrechte. Herzlichen Dank – ich nehme mir aber heraus, die Menschenrechte, die auch für Frauen und Homosexuelle gelten, höher zu bewerten als die Entfaltungsrechte antihumanistischer Ideologien.

Aufgrund dieser Präferenz des links-grünen Lagers/der Liberals scheinen einige Schwule zu merken, dass dieses nicht unbedingt mehr das Lager ist, in dem sie ihre politische Heimat verorten. Dieses Youtube-Video gibt beredet darüber Aufschluss.

Aber auch schriftliche Beiträge wie jener geben darüber Auskunft.

Ein weiterer interessanter Bezug liegt – wie könnte es auf diesem Blog anders sein – in den Waffen: Das links-grüne Lager/die Liberals kann bei solchen Vorkommnissen wie in Orlando immer nur sagen, dass dies die Tat eines Einzelnen war (oder auch mehrerer Individuen) und nichts mit dem Islam zu hätte. Man dürfe nicht alle über einen Kamm scheren. Leider ist es aber genau das, was sie, egal ob in den USA oder Deutschland, mit uns Waffenbesitzern machen, nämlich alle für die Taten eines Einzelnen verantwortlich zu machen. Sie haben jeglichen Bonus verspielt, dass die Gegenseite es ihnen nicht mit gleicher Münze heimzahlt und nun alle Muslime über einen Kamm schert.

Aber um wieder auf die GLBT-Gemeinde zurück zu kommen: Zumindest in den USA, in denen Selbstverteidigung und Wehrhaftigkeit höher bewertet wird als hierzulande, formieren sich schon seit längerem Gruppen, welche die Bewaffnung sexueller Minderheiten propagieren, um sich im Notfall gegen die wehren zu können, die ihnen aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung Gewalt antun wollen.

Webseiten und Organisationen wie die „pink pistols“ oder „gays with guns“ bezeugen, dass es unter ihnen Leuten gibt, die nicht in das „Waffen sind böse“- Geschrei der Liberals einstimmen, sondern Schusswaffen als effektives Werkzeug ansehen, gewaltbereite Schwulenhasser auf Abstand zu halten. Bei den Pink Pistols fand ich einen Eintrag, der lautete, dass der Schreiber sich wünsche, dass ein Gespräch unter gewaltbereiten Schwulenhassern in Zukunft folgendermaßen lauten sollte:

„Hey, lass uns heute Abend ein paar Schwule klatschen gehen!“

„Nee, lass mal….lass uns lieber ein paar Marines aufmischen, die sind leichtere Beute!“

Wie schon Frauen-Waffen-Gruppen, so wollen auch die „pink pistols“ andere GLBT-Menschen mit Waffen vertraut machen, ihnen schießen beibringen und vom Nutzen einer Waffe als effektive Selbstverteidigung überzeugen.

Ich kann das nur gutheißen. Je mehr „Minderheiten“, die ehemals unter dem „Schutz“ des links-grünen Lagers bzw. dem der Liberals standen, sich von diesen verraten und im Stich gelassen fühlen und zu Waffenbesitzern werden, die ihren Schutz in die eigene Hand nehmen, desto besser.

Die Aufspaltung in Frauen-Schwulen-Schwarzen-was auch immer-Schießgruppen mag zu Anfang sinnvoll sein, um diesen einen leichteren Zugang zu Waffen zu ermöglichen. Aber eigentlich hoffe ich darauf, dass es irgendwann einfach nur noch Schützen und Waffenbesitzer gibt, die sich in ihrer Einstellung zur Freiheit auf Waffenbesitz und das Recht auf geeignete Mittel zur Selbstverteidigung einig sind – egal welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder sexuelle Ausrichtung der Einzelne hat.

Shoot-Back-Flag

9 thoughts on “Schwule Opfer – schwule Selbstverteidiger

  1. Sehr gut argumentiert. (Wenn der Anlass nicht so traurig wäre, könnte man sich amüsieren, wie in der Presse und auf CNN im Ausland mal wieder „automatische“ und „halbautomatische“ Waffen und deren Funktionen wieder durcheinander gebracht und darauf falsch argumentiert wurde)

  2. Stimme allem zu…………

    …….. aber, beim Recht auf das tragen von Waffen, da sollten wir erst ganz genau hinsehen ob ein in den Jahren seines Lebens als Neubürger, also eingebürgerter, das Recht erhalten darf.

    In der Schweiz werden viele „Secondos“ und auch Eingebürgerte in der Armee mit Waffen vertraut gemacht, ja sie erhalten das Privileg diese Waffe während ihrer aktiven Dienstzeit mit nach Hause nehmen zu dürfen.

    Viele dieser jungen Männer haben ihre Loyalitäten jedoch keineswegs bei der Schweiz, sondern gegenüber dem Islam oder den Ländern aus denen Sie oder ihre Väter einst einwanderten.

    Jeder Schweizer hat selbstverständlich das Recht auf eine Waffe, aber wir sollten da eine Trennlinie ziehen.

    Nur der rote Pass schafft keine Schweizer.

    Secondos in der Armee sind abzulehnen.

    Wir müssen uns wieder zu einer klar denkenden starken Gesellschaft zurück entwickeln, und nur wer zeigt das er zu ihr gehört, soll Waffen tragen.

    Ferner haben wir auch Gruppen wie Beispielsweise die Christlichen Aramäer aus dem nahen Osten, Menschen die viele schlimme Erfahrungen gemacht haben, …..auch und gerade in der Türkei.
    Sie sind wie Homosexuelle …..eine gefährdete Gruppe.
    Aber …………auf sie können wir uns verlassen.
    Wir müssen anfangen politisch unkorrekt, aber mit kühlem Verstand zu entscheiden.

    Waffen für Schweizer ja, für Homosexuelle ja, Christen ja …….aber Muslime nein, egal was für einen Pass sie haben.

    • Gibt es in der Schweiz nicht schon einen generellen Ausschluß im Umgang mit Waffen für Angehörige bestimmter Herkunftsstaaten (meines Wissens u.a. der Balkan), egal, ob bereits eingebürgert oder nicht?

      • Richtig den gibt es.
        Ausländer mit Pass C aus bestimmten Regionen dürfen keine Waffen erwerben, besitzen oder damit schiessen.
        Ex-Jugoslawien, Sri-Lanka, Türkei usw.

        —————————————–

        @J.H……

        Da man die Muslime und deren Terroristen / Salafisten nicht unterscheiden kann, muss man sie als Gruppe in einen Topf werfen.

        Bislang war es immer so das Terroristen sich aus anfänglich harmlosen Menschen entwickelten. Das ist zwangsläufig so denn sie werden ja nicht als Terroristen geboren.

        Da man sie aber nicht unterscheiden kann und 97% der Terroranschläge aus dieser einen Glaubens-Gruppe kommen, sollte man diese mit einem Waffenverbot belegen.
        Allerdings weiss ich ……dass das nicht viel bringt, denn sie benutzen illegale Waffen.
        Aber es würde verhindern das die in den Polizeien, Sicherheitsdiensten, an Flughafen und den Armeen Europas auch an der Waffe ausgebildet werden.

        Muslime, Beispielsweise in Armee, Polizei und Flughäfen sind ein latentes Sicherheitsrisiko.
        Jedoch auch in Atomkraftwerken und anderer Infrastruktur sind sie das.

  3. Es ist schrecklich was die letzte Zeit alles passiert ist. Gerade die Anschläge wo bewusst die Tötung von Kindern, Frauen und vor allem völlig unbeteiligten Menschen in Kauf genommen wird ist unter aller Sau. Waffen gehören nicht in private Hand, das ist meine Ansicht.

  4. @Klaus
    Wenn Waffen keinesfalls in die Hände von mündigen, nicht vorbestraften Bürgern gehören, dann glaubst du wohl, dass Waffen ausschließlich in die Hände von Polizei, Militär und Zoll müssen?
    (Du willst also einen Polizeistaat!)
    Und mal so ganz nebenbei ein Blick in die Vergangenheit. Mit der Entwaffnung der Juden begann der Holocaust, schon mal darüber nachgedacht?

    Verbrecher wollen ja keine Waffen, und Terroristen achten im Besonderen ja auch das Leben von Frauen und Kindern, oder was?
    Klar, wenn es nur gute Menschen gäbe, dann bräuchten wir bestimmt keine Waffen um Menschen zu töten, – n u r — und das begreife endlich, Verbrecher fragen nicht nach irgendwelchen Gesetzen und zwar genauso wenig wie Terroristen.
    Waffen machen Menschen gleich, denn ohne Waffen haben nur die das Sagen, die mit den
    größten Muckis ausgestattet sind.
    Oder hast du dich überhaupt schon einmal gefragt, was Waffen denn eigentlich sind?
    Ein Stein liegt einfach nur herum, es sei denn ich nutze ihn als Waffe und schlage dir damit den Schädel ein. Mit einem Messer schneide ich im allgemeinen Fleisch, Fisch, Brot und vielleicht kürze ich damit auch Schnur um etwas binden zu können, es sei denn, ich schiebe dir Das Messer zwischen die Rippen. Mit einem Baseballschläger kann ich Baseball spielen oder dir mit einem kranken HIrn auch den Schädel einschlagen!
    Mit einem Hammer schlage ich Nägel ein oder deinen Schädel!
    Mit einer Pistole verteidige ich mich gegen Angriffe auf mein Leben oder ich schieße zum Spass auf Scheiben oder aber, ich erschieße damit Menschen!
    In Ruanda spalteten sich Hutu und Tusi gegenseitig die Schädel mit Buschmesssern mit denen sie im Allgemeinen in Urwäldern Pfade schlagen oder vielleicht Zuckerohr.
    Schaffen wir doch auch gleich Schraubenzieher ab, nicht dass einer auf die Idee käme,
    dir einen solchen durch die Augen ins Hirn oder durch den HIntern ins Herz zu stoßen!

    Irgendwann einmal mit Denken anfangen und nicht ständig mit der Gutmenschenbrille umherlaufen, dann klappts auch mit dem Verhältnis zu privaten Waffenbesitzern.

    • Ich schieße selbst regelmäßig P10 und MP5. Wenn ein Sportschütze oder Jäger seine Waffen und Munition ordnungsgemäß lagert, wie soll er sich dann selbst schützen können? Bei einem Einbruch oder Überfall, wie soll man da bitte die Zeit haben zum Waffenschrank zu gehen, diesen zu öffnen, einene Waffe zu nehmen, die Munitionskiste öffnen, die Waffe zu munitionieren und dann zu verteidigen?
      Ich habe keine Probleme mit einem Sportschützen oder einem Jäger, es ist nur meine Meinung, dass Schusswaffen nicht in private hand gehören.
      Den Holocaust in solch ein Thema zu ziehen… Über so etwas würde ich mal beginnen zu Denken.

  5. Pingback: Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht – Nach dem Wahlsieg Trumps fangen jetzt die Liberals an sich zu bewaffnen…und preppen – Die Waffe(n) der Frau

Kommentar verfassen