NRA-Mitglieder sind für Hillary Clinton Top-Staatsfeinde

9 Sep

Auch jeder halbwegs informierte deutsche Schütze und Waffenbesitzer weiß, dass die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton für eine deutliche Verschärfung der Waffengesetze in den USA ist. Bei meinen letzten Aufenthalten in den USA war Clinton für alle amerikanischen Waffenbesitzer und Befürworter des zweiten Verfassungszusatzes schlimmer als Pest und Cholera zusammen, viele brachten zum Ausdruck, dass sie wohl auswandern müssen (nach Kanada), wenn DIE Präsidentin werden würde.

Nicht ganz so klar ist vielleicht, dass Hillary Clinton die 5 Million NRA-Mitglieder an die Spitze der Feinde stellt, auf  die sie am stolzesten ist (so die Antwort auf eine Frage in einer Präsidentschafts- Debatte der Demokraten vom 13. Oktober 2015). Das ist noch die da gewesen: Ein Präsidentschaftskandidat der Vereinigten Staaten bezeichnet im Fernsehen friedliche, gesetzestreue Waffenbesitzer, die lediglich versuchen den 2. Verfassungszusatz zu beschützen, als ihre größten Feinde.

Die NRA fragte sich also, wie sich ihre Mitglieder fühlen, von Clinton derart skrupellos als ihre Feinde betitelt zu werden und fragt sie deswegen:

Wie fühlt es sich an, von Hillary Clinton als Staatsfeind Nr. 1 bezeichnet zu werden?

Dieser Beitrag ist von Carrie Lightfoot, Inhaberin der Firma The Well-Armed Woman, ein Unternehmen, das Ausrüstung speziell für die Waffen tragende Frau anbietet, sowie Gründerin und Vorsitzende der The Well Armed Woman Shooting Chapters, eine ehrenamtliche Organisation von Schieß-Trainingsgruppen für Frauen, mit 310 über das Land verteilten Ortsgruppen. (Donnerstag, 8. September 2016)

Zu hören, dass ich, eine kleine Frau mittleren Alters, auf der “Feindesliste” der demokratischen Präsidentschaftskandidatin gelandet bin, war nicht nur beleidigend, es war höchst ärgerlich. Andererseits, wenn man genauer darüber nachdenkt, bedeutet dass mir die Top-Position auf ihrer Liste zugestanden wurde, dass ich ein Ernst zu nehmender Gegner bin – dass alle Waffen besitzenden amerikanischen Frauen eine Macht sind, mit der man rechnen muss. Es vermittelt den Gedanken, dass es ein Problem für Hillary Clinton darstellt, es mit Dutzenden Millionen von fähigen, selbstbewussten und intelligenten Waffen besitzenden Frauen aufnehmen zu müssen.

Schließlich ist sie doch die Vorkämpferin der Frauen, oder? Ist ihr Programm nicht auf der Wahrheit „Frauenrechte sind Menschenrechte“ aufgebaut? Aber Moment – sind nicht Leben, Freiheit und das Streben nach Glück unveräußerliche Menschenrechte, die uns von unserem Schöpfer gegeben wurden und die nicht von Menschengesetzen außer Kraft gesetzt und beschränkt werden dürfen? Clinton beteuert, dass “jede Frau das Recht hat ihr Gott gegebenes Potential auszuschöpfen” , aber wie kann ich mein Gott gegebenes Menschenrecht, mein Potential auszuschöpfen, wahrnehmen, wenn ich auf dem sehr ungleichgewichtigen Schlachtfeld der körperlichen Gewalt vergewaltigt und getötet werde?

Es ist eine Tatsache, dass Gewalt gegen Frauen mehrheitlich von Männern verübt wird, die einfach von Größe und Gewicht her einen Vorteil haben. Nur durch Nutzung eines Werkzeugs kann dieses Ungleichgewicht von Macht ausgeglichen werden, das Frauen die Möglichkeit bietet sich durchzusetzen und zu überleben – und das beste Werkzeug, das verfügbar ist, ist eine Schusswaffe.

Also was nun, Hillary? Sind Frauen gleichwertig oder nicht? Oder sollen sie nur in den Bereichen ungleich sein, die dich mit der Macht ausstatten, nach der es dir verlangt? Sollen Frauen also in der Opferrolle gefangen bleiben, nur wegen des unstillbaren Bedürfnisses nach Kontrolle von dir und deinen progressiven Linken?

Wir wissen alle, dass eine Regierung nie wirklich ihre Gier nach Macht stillen kann, wenn die Bürger bewaffnet sind und darauf vorbereitet, sich gegen Tyrannei zur Wehr zu setzen. Indem sie vorgibt, eine Vorkämpferin für Gleichberechtigung und Emanzipation zu sein, aber Frauen gleichzeitig einer Fesselung in Angst und einem Leben als wehrloses Opfer aussetzt, ist Clintons Programm in Wahrheit das ultimative Werk des Kampfes gegen Frauen. Vielleicht denkt sie, dass wir uns unterordnen werden, uns von unserer Selbstständigkeit und dem Sinn für Eigenverantwortung abwenden, und uns stattdessen auf ihre Bundesregierung verlassen werden, unser Ritter in strahlender Rüstung zu sein.

 

Die Zeiten in denen Frauen für ihren Schutz von ihrem “Ritter” abhängig waren, sind lange vorbei. Eine allein erziehende Mutter von 4 Kindern zu sein, deren jüngstes bald ins College gehen würde, und die einen Job angenommen hatte, in dem man Obdachlose und verarmte Menschen betreut, veranlasste mich dazu darüber nachzudenken:  “Was würde ich tun, wenn …?” und “Wie würde ich mich verteidigen?” Als selbst bestimmte, unabhängige Frau, die danach strebt das Leben, das Gott mir gegeben hat, zu verteidigen, habe ich gründlich meine Möglichkeiten zum Selbstschutz recherchiert und festgestellt, dass eine Schusswaffe das Werkzeug meiner Wahl ist. Sie gibt mir die Möglichkeit, auf dem Kampfgebiet der Gewalt ein Gleichgewicht herzustellen, wie es kein anderes Werkzeug vermag. Wie Dutzende Millionen anderer Frauen, welche die Herausforderung angenommen haben, ihr eigener Beschützer zu sein habe ich trainiert, mich informiert und gelernt, wie ich sicher und effektiv mit einer Schusswaffe leben kann.

Ich bin auch auf einer Mission Frauen zu ermächtigen und Gleichheit für Frauen zu schaffen. The Well Armed Woman’s und The Well Armed Woman Shooting Chapter Organization’s tägliches Brot ist es, Gleichheit für Frauen im öffentlichen Raum sicher zu stellen, in den Straßen, dunklen Parkplätzen, an ihrem Arbeitsplatz und sogar in ihrem Zuhause, wo die hässliche, ungleiche Macht von Gewalt und Terror erscheinen kann.  In der Ausbildung, Ausstattung und Ermächtigung von sich selbst beschützenden Frauen kann wahre Gleichheit gefunden werden.

Ich darf mich glücklich schätzen täglich Zeuge der lebensverändernden Verwandlung von Frauen zu sein, wenn ihr Selbstbewußtsein in einem Maße ansteigt, wie sie es noch nie zuvor erlebt haben.  Zu sehen, wie eine Frau von den Ketten der Angst befreit wird, ist unglaublich inspirierend, und wir lieben es Zeuge der Umsetzung ihres Gott gegebenen Potentials zu sein, ein Leben in Freiheit und Freude zu führen.

Ich, wie Millionen andere gesetzestreue amerikanische Frauen, arbeite hart dafür unabhängig zu sein, autark, produktiv und ein fähiges Mitglied der Gesellschaft. Wenn man uns sagt, dass wir von irgendjemand anderem abhängig sein sollen als uns selbst um sicher zu sein, so fällt das wieder negative auf Hillarys heuchlerischen Schrei nach Frauenkampf zurück: “Es kann keine wahre Demokratie geben, wenn Frauen nicht die Möglichkeit haben, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen.”

Ja, Frau Clinton, ich stimme zu. Und indem Millionen von Frauen auf bewaffnete Selbstverteidigung setzen, machen sie genau das— Sie übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Leben!

One thought on “NRA-Mitglieder sind für Hillary Clinton Top-Staatsfeinde

  1. Natürlich, so gut wie alle Dems sind immer gegen Waffenbesitz.

    Das war schon immer so. Zudem respektierten in der Vergangenheit fast immer Dems andere Länder nur wenig. Die Schweiz traf es mit den Affären um das sogenannten „Judengold“ und die „Nachrichtenlosen Vermögen“.

    Die Leute haben leider nur einen sehr kurzen Horizont, sonst würden sie erkennen das die Reps andere Staaten mehr Respektieren, sie eben nicht die alleinigen Kriegstreiber sind als die sie immer dargestellt werden.
    Unter Hillary Clinton als Präsident dürften die Kriegseinsätze und wie man sie verharmlosend nennt, …….die „Regime Changes“ weitergehen.

    Es gibt keinerlei Unterschied zwischen ihr und Hardlinern bei den Dems und Reps.
    Diese Hardliner unterscheiden sich in beiden Parteien in keinster Weise, ja sie arbeiten sogar zusammen um Trump zu verhindern.
    Es sind die selben Charaktere die nur quasi „zu verschiedenen Golfclubs“ gehören.

    Trump gehört nicht zum Establishment beider Parteien, darum fürchten sie ihn mehr wie alles andere. Mit Hillary können die Hardliner beider Parteien gut leben, denn sie ist ein Teil von denen.
    Trump können sie nicht einordnen und ihn auch nicht mit guten Honoraren und Spenden nach einer Amtszeit ködern wie es bei den Clintons der Fall ist, Trump ist selber sehr vermögend.

    Trump ist nicht mein Wunschkandidat, das wäre Ron Paul gewesen, aber er ist von den zweien der einzige der etwas ändern könnte und natürlich, er wird die Hetze gegen Waffenbesitzer nicht mittragen.

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